Zur Sache, Social Media!

Kommentare deaktiviert für Zur Sache, Social Media!

22. Mai 2012

Neue Medien sind da. Mitten unter uns. Millionen nutzen sie und das Zeitbudget dafür zweigen sie von der Beschäftigung mit traditionellen Medien ab. Denn eins hat sich nicht geändert: Jeder Tag hat nur 24 Stunden. Ein logischer Prozess der Verlagerung und Umstrukturierung also. Er sollte nicht weiter erstaunen.

Auf Hype und Hilflosigkeit folgt dieser Tage eine Versachlichung des Themas “Social Media und Unternehmen”. Dafür sorgen Erfahrungen, die Social Media Pioniere bereits machen konnten, und nicht zuletzt zwei Studien, die jetzt veröffentlicht wurden. Social Media lassen sich in einer kommunikativen Wertschöpfungskette mit neun Stufen (McKinsey) einsetzen, tatsächlich genutzt werden im Schnitt aber nur drei, allen voran Marketing mit 69 %. Am anderen Ende der Skala befinden sich trotz einiger Leuchtturmprojekte in HR und Employer Branding. Insofern, hinsichtlich des Potenzials von Social Media, sind nur fünf Prozent der Unternehmen mit ihren bisherigen Social Media Einsätzen zufrieden.

Da ist also weit mehr drin. Noch ein spannendes Argument: Nur ein Prozent der Social Media Nutzer kreiiert wirklich neue Inhalte, und das, wo doch die demokratische Beteiligungsmöglichkeit als der alles in den Schatten stellende USP gilt! Neun Prozent modifizieren bestehende Inhalte, 90 Prozent konsumieren sie. Daraus folgt zweierlei: Das Bedeutendste der Social Media ist ihr Schneeball-Effekt und das beobachtbare Geschnatter und Getwitter ist nur die Spitze des Eisbergs.

Das führt zum Thema Monitoring. Nur zehn Prozent der mittelständischen Unternehmen betreiben es (Bitkom). 38 Prozent sind noch gar nicht aktiv, und 62 Prozent der Befragten Mittelständler glauben, mit Social Media ihre Zielgruppen nicht erreichen zu können. Angesichts ihrer Verbreitung sei das nicht mehr nachvollziehbar, kommentiert Prof. Dieter Kempf. Rechtliche Bedenken hat die Hälfte der Social Media Abstinenzler und 45 Prozent meinen, sie passten nicht zu ihrer Unternehmenskultur. Dagegen steht: “Diskussionen über Marken und Produkte von Unternehmen finden im Social Web ohnehin statt. Wer sich den sozialen Medien verschließt, verzichtet bewusst darauf, Einfluss zu nehmen”, so Kempf.

2p.jf begleitet Unternehmen und Organisationen auf dem Weg in die Social Media. Zum Beispiel mit Konzeption und Umsetzung von Corporate bzw. Social Media Newsrooms, Beratung und PR-Projekten. Wir wollen unseren Service erweitern. Bald mehr dazu.

McKinsey-Studie PDF »

Bitkom-Studie PDF »

Weitere Beiträge zu ähnlichen Themen:

Kommentare geschlossen.