PR in der Wikipedia

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22. Oktober 2013

Was zählt, ist die Qualität, nicht die Quelle. So darf man die formale Ablehnung eines Meinungsbildes verstehen, in der es um PR in der Wikipedia ging. Manchen in der deutschsprachigen Community waren die in der Tat zahlreichen werblichen und substanzlosen Artikel zu Unternehmen, Produkten, Personen, Organisationen oder Leistungen und Innovationen ein Dorn im Auge gewesen. Wikipedia-logoDeshalb fand zwischen dem 7. und 21. Oktober eine Abstimmung über die Reform eines zentralen Grundprinzips der Online-Enzyklopädie, dem Interessenkonflikt, statt. Ergebnis: Mit ca. 60 % zu 40 % stimmten die Wikipedianer gegen die Reform. Es bleibt also alles wie gehabt: weitgehend frei und unzensiert, es sei denn, die inhaltliche und formale Qualilität der Einträge, ob beauftragt oder aus Idealismus erstellt, ist mangelhaft oder gar ungenügend.

Es liegt ja im eigenen Interesse der Auftraggeber bzw. derjenigen, die Gegenstand halbseidenen Einträge sind, diese zu verbessern. Eine Blacklist mit etwa 1700 Nutzerkonten, die mutmaßlich von Unternehmen oder Werbeagenturen geführt oder wenigstens initiiert und bezahlt werden, kann man nach wie vor einsehen. Muss man aber nicht. PR-treibende Unternehmen und Organisationen haben es ja in der eigenen Hand, solche Externen zu beauftragen, die können, was sie sollen: Formal korrekte, informative und inhaltlich wirksame Einträge erstellen.

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