Kein Kinderkram, kein Hexenwerk

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17. August 2010

In seinem Blog schaltete sich kürzlich der Geschäftsführer einer ungleich bekannteren und sehr respektablen PR-Agentur in die Social Media Diskussion ein. Seine amüsante Geschichte aus dem wahren Leben schildert die Mühen des PR-Experten, dem Geschäftsführer „eines nicht ganz kleinen Unternehmens“ Sachkompetenz und Strategie in Sachen Neue Medien nahezulegen. Schließlich sollten die Aktivitäten ja den Public Relations jenes Unternehmens auch wirklich nützen.

Sollte da jemand frustiert sein angesichts einer gewissen Aldi-Einkaufsmentalität auf Kundenseite? Angesichts twitternder und xingender Vertriebsbeauftragter und Aussagen wie etwa „Social Media? Das bilden wir hier bei uns schon sehr gut ab“ oder „Wozu Newsroom? Jede Kundenzielgruppe muss auf spezifischen Kanälen angesprochen werden“. Oder ganz klassisch: „Twitter, Facebook und PR-Portale kosten so gut wie nix, also nichts wie rein, selber machen und das PR-Budget streichen.“

Aus solchen Sätzen klingt die schiere Werber- und Vertriebsdenke und ein Controlling der ganz schlichten Art, für das PR bloß schwarze Kunst und Kostenfaktor ist.

Beruhigend also zu erfahren, dass Kollegen ähnliche Erfahrungen mit dem Sparen am falschen Ende machen.

Gerne würden wir uns daher seinen Worten anschließen. Streng genommen geht das aber nicht, denn wir haben selbiges schon früher gesagt. Da wir aber noch nicht ganz so bekannt sind, hatte das natürlich weniger Wirkung. Sollten jetzt etwa wir frustiert sein? Nein, bleiben wir lieber bei der Sache und bekräftigen nochmals:

  • Auf die Inhalte kommt es an
  • Social Media Relations ist kein Kinderkram, sondern Teil von Public Relations
  • Sie sind nicht durchweg billiger, aber manchmal effektiver
  • Sie gedeihen nur gut mit professioneller Redaktion

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