Einladung an die Bar

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24. Mai 2011

Sind Sie genervt? Von Social Media-Allgemeinplätzchen in Fach- und Branchenmedien? Von erhobenen Zeigefingern und Experten-Rat?

Social & Mobile Media vorne, oben, unten, einfach überall. Nur nicht hinten. Denn die zurückgebliebenen, die belächelten, das sind die Social & Mobile Media-Verweigerer. Schlimmer noch: Loser, Ewig-Gestrige. Von ihnen distanziert sich, wer als fortschrittlich angesehen werden will, aufs schärfste. Jawoll.

Jenseits der Hypes und Ideologien ist aber doch eines Tatsache: Social & Mobile Media sind da und werden genutzt. Weltweit, immer mehr. So wie Weihnachten da ist und mehr oder weniger gefeiert wird. Wenn eine Warnung angebracht erscheint, dann die, dass Social & Mobile Media nicht bloß einen weiteren Kanal für Marketing und Werbung darstellen. Schon gar nicht, wenn es sich um erklärungsbedürftige Produkte und Leistungen dreht.

Was es also braucht, will man sich auf Social & Mobile Media einlassen, ist

+ ein Konzept

+ relevante und interessante Inhalte

+ grundsätzliche Dialogbereitschaft

+ eine umsichtige und nicht betriebsblinde Redaktion, die weiß, was sie tut

+ ein effizientes Tool

Was es noch braucht, ist ein Ort, an dem alle Inhalte gebündelt, verwaltet, aufbereitet und verfügbar gemacht werden, wo Interessenten willkommen sind und vielfältigen Nutzen erhalten. Das kann unmöglich das Presse- und Info-Portal der  klassischen Homepage sein. Dieses hat den Charme eines verstaubten Bücherei-Karteikastens.

Gebraucht wird sozusagen eine Bar für Internet & Social & Mobile Media, an der Gäste und Neugierige immer gerne vorbeischauen, pardon: -surfen. Um im Bild zu bleiben: Selbstverständlich bestimmt wie in der guten Gastronomie der Wirt das Angebot an dieser Bar sowie den Stil des Hauses, bemüht sich um seine Gäste und behält die Kontrolle über die Bestellungen…

In diesem Sinne also: eine Anlaufstelle, ein Ankerplatz, eine Plattform, auf die sämtlicher Traffic gelenkt wird und von der sämtliche Inhalte ausgehen.

In Verbindung mit einer solchen Plattform kann dann auch für Unternehmen und Organisationen aus dem Bereich der erklärungsbedürftigen Produkte und Leistungen die Teilnahme in Social Media nützlich sein. Deshalb empfehlen wir den sogenannten Social Media Newsroom, aber raten von isolierten, nicht integrierten Social Media-Aktivitäten ab.

Der Social Media Newsroom kann viel: z.B. Stakeholder gewinnen und binden, Inhalte und Botschaften verankern, Story Telling und Agenda Setting unterstützen, die Reputation fördern, Corporate Publishing-Projekte ergänzen und in Social & Mobile Media verlängern oder Motor von Kampagnen sein…

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