Digitale Unternehmenskommunikation ohne Ziel und Zweck?

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30. Oktober 2013

Digitale Unternehmenskommunikation lautet das übergeordnete Thema, das uns wohl noch eine Weile beschäftigen wird. Einer neuen Studie der Uni St. Gallen (kostenloser Download) zufolge haben etwa 6/7 der Befragten keine Strategie, keine spezifisch digitalen Inhalte und differenzieren ihre digitale Kommunikation nicht nach Zielgruppen. Es herrscht Klein-klein, Experimente hier und allgemeine Beschäftigung für eigens eingestellte Social Media Manager dort.Sicher werfen diese Umfrageergebnisse  eher ein Schlaglicht auf die aktuelle Lage, als dass sie ein valides Gesamtbild darstellen. Doch wenn nur die Hälfte der Antworten so ausgefallen wären, wie sie es sind, wäre das auch noch erdrückend viel.

Da liegt doch der Gedanke nahe, dass dieses Ergebnis selbst bzw. Branchen-verschuldet ist. Denn auch von Seiten der Lösungsanbieter – meist spezialisierte Dienstleister aus IT und Werbung – wird in Sparten gedacht und werden Disziplinen und Kanäle gegeneinander ausgespielt. Nach dem Motto “Print ist oldschool, Online ist hip” oder “Social Media sind ein Must-have für Recruiting und HR” oder “Unsere Broschüren jetzt endlich auch als App” usw. Kann alles sinnvoll sein, muss aber nicht. Nirgendwo steht geschrieben, dass alle überall mitpupsen müssen. Mehr Überblick und Strategie im Sinne einer Integrierten, zu der dann auch die digitale Unternehmenskommunikation zählt, wäre zu wünschen.

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