Apropos Interne Kommunikation: Gute alte Bratwurst-Beziehung?

Kommentare deaktiviert für Apropos Interne Kommunikation: Gute alte Bratwurst-Beziehung?

9. Januar 2012

Jahreswechsel sind die Zeit der Betriebsfeiern. Kaum ist aber die Saison vorbei, steht schon die erste Betriebsversammlung im Kalender, bald gefolgt vom Betriebssommerfest. Die Zeiten dazwischen vertreiben wir uns mit selbstgemachten Newslettern oder Apellen via Intranet.

Sieht so Interne Kommunikation aus? Können Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auf anspruchsvolle Ziele verpflichtet wurden, solche ritualisierten Abläufe überhaupt noch ernst nehmen? Wie attraktiv mögen sie auf motivierte Berufseinsteiger wirken? Viele mittelständische Unternehmen sind im letzten Jahrzehnt zu Global Playern gewachsen, aber leisten sich teils noch eine Interne Kommunikation wie zu Adenauers Zeiten.

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist ein Multiplikator ersten Ranges. Niemand ist so nah dran am täglichen Geschehen in Unternehmen und Organisationen wie sie. Ihr Einfluss reicht weit in die Familien, den Freundes- und Bekanntenkreis, Stadt und Region. Wer immer Kundenkontakt hat – das ist nicht nur der Vertrieb – ist ein Botschafter. Auch die Standortpresse und die lokale Politik bekommen schnell mit, wenn der “Haussegen schief hängt”.

Persönlicher Kontakt prägt die Interne Kommunikation

Verantwortliche schätzen einer Studie zufolge persönliche Gespräche und Formen der 1:1-Kommunikation (Intranet, Versammlungen, Feiern) als wichtigste Instrumente der Internen Kommunikation und des Employer Branding ein. Das hat Tradition und so ganz falsch ist es ja nicht. Drückt doch der persönliche Kontakt eine gewisse Wertschätzung aus.

Doch das ist nur der halbe Kuchen. Menschen, denen fortlaufend Flexibilität, Bereitschaft zu Weiterbildung, zur Umstrukturierung und das Einstellen auf sich ändernde Marktanforderungen abverlangt werden, verspüren ein wachsendes Bedürfnis nach Dialog, Erklärung und Orientierung. Corporate Publishing und Story Telling können dieses leisten – indem sie interessante und relevante Inhalte erzählen und erklären, journalistisch aufbereitet sind, wenn sie Nutzen stiften.

Checkpoints Interne Kommunikation

Erfüllt die evt. bereits vorhandene Mitarbeiterzeitschrift bereits die Anforderungen an eine zeitgemässe Interne Kommunikation? Ist die Erstellung eines Mediums, das solches kann, aus „Bordmitteln“ leistbar? Welches sind die Checkpoints für die Wahl externer Kommunikations-Partner? Darüberhinaus: Wird Themenmanagement betrieben, auch über die unterschiedlichen Kommunikationskanäle hinweg (Print, Online, Mobil, Social Media)? Wer kann den Entstehungsprozess moderieren, Konflikte entschärfen, wenn Interessen auf einander prallen?

Diese Fragen dürfen sich Unternehmen und Organisationen selbstkritisch stellen und ehrlich beantworten. Unser „Executive Memo Interne Kommunikation“ unterstützt sie dabei.

Download PDF »

Weitere Beiträge zu ähnlichen Themen:

Kommentare geschlossen.