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Thema:

Auf welcher Seite stehen Sie?

19. April 2012

Das war für lange Zeit eine fast schon ungebührliche Frage. Denn selbstverständlich war die korrekte Positionierung immer die auf Seiten des Erfolgs, des Mainstreams, der Gerechtigkeit, der Bildung-für-alle, des Bürokratieabbaus, der rauchfreien Zone und ähnlicher Allgemeinplätze. Wellness für alle – gut, dass wir darüber gesprochen haben. Wir wünschen einen angenehmen Tag!

Vorbei. Seit es die Piraten gibt. Oder besser: Seit die Debatte um so etwas Angestaubtes wie die Urheber- und Leistungsrechte so richtig Fahrt aufnimmt. Transparenz und freier Zugang zu Wissen und Information, Demokratisierung, ja die totale Verfügbarkeit fordern die einen, aus dem Dunstkreis von digital natives und Bloggosphere. Aus ihrer Sicht verständlich, denn sie sind in aller Regel keine Urheber und Kreativen, sondern Administratoren und Nutznießer der digitalen Welt. Konzerne, welche die Infrastruktur bereitstellen, also Google, You Tube & Co., schüren diese Einstellung natürlich. Die Rechnung zahlen sollen “irgendwie” andere. “Aber wenn Moral in dieser Argumentation ist, dann ist es in letzter Konsequenz die Moral derer, die auch Sneakers aus Kinderarbeit kaufen, weil die so schön billig sind,” schreibt z.B. der Chefredakteur der Zeitschrift Geo den “Freunden des gepflegten Mitessertums” in die Leviten.

Und hier ist der springende Punkt: Sollen wir für das obige Zitat bereits zahlen? Vernünftiger Weise nein, denn ohne Zitat und Quellenbezug gibt es keine nachvollziehbare Erkenntnis, keine Verbreitung von Wissen und letztlich kein angemessenes Urheberhonorar. Aber wo zieht man die Grenze?

Publizisten und Künstler gehen zu Recht auf die Barrikaden, weil sie zu “Content”-Lieferanten herabgestuft werden sollen – und Content gibts online schließlich überall “fer umme”. Originalität und Qualität, ja schlicht und ergreifend “Arbeit”, scheint schon länger nichts mehr wert, nur noch mehr oder weniger erfolgreiches Marketing. Skurrile Bürokratiemonster wie Gema und Künstlersozialkasse verbessern daran nichts, im Gegenteil, sie verteuern pauschal und unangemessen jegliche Dienstleistung. Welche Regelung, Vereinbarung wäre also in Zukunft tragfähig und mit welcher Technologie wäre sie umzusetzen?

Derweil fiebert die Medienindustrie, also die Vermarkter und Verwerter der ganzen Chose, nach tauglichen Geschäftsmodellen für eine unbekannte Zukunft. Die Gretchenfrage: Wem sind welche Inhalte in welcher Darreichungsform wieviel Geld wert? Hoppla – die gleiche Frage stellt sich  ja auch für Sie, die Auftraggeber von Corporate Publishing!

Überhaupt drängt sich bei recht verzettelten Diskussionslagen mit vielen ziselierten Argumenten die Erkenntnis auf, dass eigentlich alles ganz einfach ist: “Wir müssen über Geld reden!”, wie Blogger und Autor Malte Welding in der FAZ.

Kein Inhalte Schaffender, kein Inhalte Nutzender und kein Inhalte Vermarktender wird sich den Fragen mehr entziehen können. Es kann wohl nur eine gemeinsame Antwort geben.

Nachtrag 23.4.2012: Von zwingender Logik wäre diese Antwort, die sich aber noch nicht viele trauen zu geben: Schafft das Urheberrecht ab! > Spiegel online.

Heute schon an Weihnachten denken!

15. Februar 2012

Gute alte Bratwurst-Beziehung?

9. Januar 2012

Wir machen Ihre Blattkritik, …

5. Dezember 2011

Werden Sie Content-Quelle!

9. November 2011

Kommt jetzt der Social Media-Kater?

19. September 2011

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Projekte:

Lichtwechsel 12

Kundenmagazin von Kaco new energy

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Redaktionssystem für Mittelstand

Inhalte für Mitarbeiterzeitschriften, Newsletter, Geschäfts- und Presseberichte, unterschiedliche Versionen für Medieneinsatz (print/online), Website und CP zu erstellen und zu managen, ist ein ganz undankbarer Job. Zeitaufwand und Fehlerquote sind hoch, die meisten Redaktionssysteme für den Bedarf mittelständischer Unternehmen zu komplex und teuer. Möchten Sie von einer einfachen, webbasierten und preiswerten SaaS-Lösung (Software-as-a-service) profitieren? Dann sprechen Sie uns an!

 

Catch of the day:

Was geht und was (noch) nicht?

18. Mai 2012

Aktuelle Studie von McKinsey über den Nutzen von Social Media für Unternehmen und ihren Umgang damit. Download PDF »

Catches of yesterday:
Wir denken, (al)so sind wir?
Echtes Schnäppchen: Blindflug ohne Ziel
Hammermäßig Web 2-nullig

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Die Blattkritik. Der Deal.

Blattkritik? Klingt irgendwie retro, ist aber unter dem Begriff “Evaluation” topaktuell. Der Deal? Sie bestimmen nach Erhalt unserer Blattkritik selbst, welches Honorar Ihnen das wert ist. Und ob oder wie es weitergeht mit Ihrem Kunden- oder Mitarbeitermagazin. Beauftragen Sie uns z.B. mit Konzeption oder Relaunch, schreiben wir Ihnen das Blattkritik-Honorar wieder gut. Gilt übrigens auch für Online-Publikationen.

Details zum Angebot, PDF »

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Apropos Interne Kommunikation

Wie attraktiv mögen wohl Betriebsfeste, Intranet / Newsletter und Einzelgespräche auf motivierte Berufseinsteiger oder engagierte Mitarbeiter wirken? Das ist jetzt aber platt, sagen Sie? Denn bei uns ist das Klima prima!

Personal- und Kommunikations-Verantwortliche schätzen einer Studie zufolge persönliche Gespräche und Formen der 1:1-Kommunikation als wichtigste Instrumente der Internen Kommunikation ein. Dennoch: Menschen, denen fortlaufend Flexibilität, Bereitschaft zu Weiterbildung, zur Umstrukturierung und das Einstellen auf sich ändernde Marktanforderungen abverlangt werden, verspüren auch ein wachsendes Bedürfnis nach Dialog, Erklärung und Orientierung. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist ein Multiplikator ersten Ranges. Was z.B. tun, wenn Mitarbeiter in den Social Media in Eigenregie Informationen zum Unternehmen verbreiten?

Ein Corporate Medium (gerade als Ergänzung zu Social Media Guidelines) kann sehr viel bewirken – wenn es dieses kann: interessante und relevante Inhalte erzählen und erklären. Wenn es journalistisch aufbereitet ist. Wenn es Nutzen stiftet. Kurz: Wenn es sich selbst begehrenswert macht.

Mehr über Mitarbeitermagazine- und Zeitschriften in unserem „Executive Memo Interne Kommunikation“ Download PDF »

 

Kontakt
Jörg Führer
Tel. +49 (0) 6223 999214
E-Mail: 2p@2pjf.de

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